Beiträge vom: Dezember, 2007

Autor: Yvonne

Chloé LogoDamals zählten Maria Callas und Grace Kelly zu den ersten Fans. Heute wird die Marke Chloé mit neuem Image auch von jüngeren Fashionvictims geliebt.

„Chloé“ heißt im Griechischen „die Grünende“ und das hat das französische Modehaus stets sehr ernst genommen. Von Anfang an stand das Label für einen jugendlich romantischen Stil. So haben selbst der Lagen-Look und die von der Punk-Kultur beeinflusste Grunge-Mode der beginnenden 90er Jahren eine positive, romantische Interpretation bei Chloé erfahren.

1952 wurde die Prêt-à-porter-Marke Chloé von dem Unternehmer Jacques Lenoir und der Schneiderin Gaby Aghion in Paris gegründet. Ihre romantischen Kleider aus luftigen, fließenden Stoffen waren ein gewagter Kontrast zu der steifen Damenmode der frühen 50er Jahre und so wurde die junge Marke schnell bekannt. Weltruhm erreichte das Modehaus 1963, als Karl Lagerfeld zum Chefdesigner wurde. Die blumigen Stoffe und die fließenden Linien seiner Kreationen bestimmten den Geist der 70er Jahre und machten Chloé zu einem der bekanntesten Labels dieser Zeit. Gleichzeitig kam auch der berühmte Duft „Chloé“ auf den Markt, der zusammen mit dem 1992 lancierten Duft „Narcisse“ zu den wichtigsten Produkten des Hauses zählt. 1992 konnte Lagerfeld für weitere fünf Jahre als kreativer Kopf des Hauses gewonnen werden. Als Nachfolger des Modezars engagierte der neue Präsident von Chloé, Mounir Moufarrige, die damals 26-jährige Stella McCartney für den Posten des Creative Directors. In einer Zeit, in der immer mehr junge Leute Interesse an Luxusmode hatten, war Stella die richtige Frau, am richtigen Ort. Neo-Romantik setzte sie in Kontrast zur Klassik: hauchfeine Baumwollkleidchen, hautenge Trägertops mit Spitzeneinfassung und Belle-Époque-Korsettes waren eine feminine Alternative zu seidig schimmernden Hosenanzügen. 2001 gründete die Tochter des Sängers Paul McCartney mit Gucci ihre eigene Prêt-à-porter-Marke.    [...mehr]


Autor: Yvonne

Miyake LogoMiyakes Modeschaffen steht im Zeichen von poetischer Phantasie und subtilen Entwürfen, die einen hohen Tragekomfort haben. Mit diesen Merkmalen ausgestattet signalisieren sie einen zeitlosen Wert, abseits von schnellen Modetrends und Strömungen.

Nach seinem Schulabschluss studierte Issey Miyake Kunst in Tokio und arbeitete im Anschluss unter anderem bei Givenchy in Paris. Im Jahre 1970 gründete Miyake sein eigenes Studio, das Miyake Design Studio. Im Jahr darauf folgte die Vorstellung seiner ersten Kollektion in New York. Issey Miyake verstand es, in seinen folgenden Prêt-à-Porter-Kollektionen westliche und östliche Einflüsse erfolgreich miteinander zu verbinden. In seinen Entwürfen offenbarte sich stets die japanische traditionelle Kulturform gepaart mit spezieller Technologie. Seine besonderen Techniken wandte er auf leichte Textilien an, die er wickelte, faltete oder schichtete. Die Ergebnisse wurden als Körperskulptur gelobt und fand großen Beifall in der Modeszene. Im Jahr 1989 veröffentlichte Miyake seine Plisseefalten-Kollektion, die seine Popularität als Designer weiter steigerte. Weltweit waren die Entwürfe von Miyake gefragt, die besonders wegen ihres hohen Tragekomforts geschätzt wurden. Der japanische Modedesigner entwarf 1992 auch eine eigene Duftlinie, das „L’Eau d’Issey“, das mittlerweile zu den Klassikern auf dem Markt gehört.
Issey Miyakes Hang zum Außer- und Ungewöhnliche kam besonders in seinen Laufsteg-Shows zum Ausdruck. So ließ er seine Mode unter anderem von achtzigjährigen Models vorführen. Auch die Wahl der Orte seiner Modevorführungen fiel aus dem üblichen Rahmen. So veranstaltete er beispielsweise einen Catwalk in einem Schwimmbecken. Schließlich fand im Jahr 1999 Miyakes letzte Vorführung statt, in der er eine Kollektion aus nahtlosen Sekundenkleber-Entwürfen an der Kunsthochschule in Paris zeigen ließ. Danach zog er sich von den Catwalk-Veranstaltungen zurück. Issey Miyake widmet sich heute der Textilforschung.    [...mehr]


Autor: Yvonne

Cartier LogoDas Haus Cartier ist ein Musterbeispiel einer Traditionsmarke. Über Generationen hinweg produziert Cartier exquisite Uhren und Schmuck für Luxus liebenden Kunden.

Bereits im Jahre 1847 von Louis-François Cartier gegründet, versorgt die Marke Cartier schon bald alle europäischen Königshäuser mit Edelschmuck aus Handarbeit. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts expandiert das Traditionshaus: 1902 wird eine Niederlassung in London, sieben Jahre später eine in New York eröffnet. 1911 kommt die erste Armbanduhr des Familienunternehmens auf den Markt. Louis-François’ Enkel Louis Cartier machte die Firma schließlich bekannt, als er im Jahre 1904 eine Armbanduhr entwickelte, die er, benannt nach dem brasilianischen Flugpionier Alberto Santos-Dumont, „Santos“ nannte. Ab 1911 konnte die Uhr dann auch im Handel erworben werden. Andere Produktlinien sind die von Gérald Genta stammende „Pasha“ (in Erinnerung an den Pascha von Marrakesch), „Must“ und „Tank“. Cartier UhrenDie 1917 entworfene Linie „Tank“ fand seinen gestalterischen Ursprung bei den Aufsehen erregenden neuen englischen Panzern fanden, die im ersten Weltkrieg ihren Einsatz fanden. Das Modell Tank ist bis heute noch kaum verändert im Angebot. Bei den Uhrwerken besteht des Weiteren eine noch immer andauernde Kooperation mit dem Schweizer Uhrmacher Jaeger-LeCoultre. Im Jahre 1973 wird das Sortiment um Lederwaren, Feuerzeuge, Brillen, Schreibwaren, sowie Parfums erweitert und soll nun auch ein jüngeres Klientel ansprechen. Viele der alten Schmuckstücke und Uhren wurden später wieder vom Hause Cartier zurückgekauft und befinden sich heute in der Sammlung „L’Art de Cartier“, die 1992 zum ersten Mal ausgestellt wurde.

Cartier ist noch immer die führende Marke der Edelschmuck- und Uhrenhersteller und findet auch heute noch großen Beifall bei Gutbetuchten und Modeliebhabern.



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Autor: Yvonne

Marc JacobsWieso das große Jungtalent unter dem Modehimmel mit Sicherheit der Designer Marc Jacobs ist?

Nun, kaum ein Designer schafft es Mode zu kreieren, die gleichzeitig neu und retro ist. Und außerdem besticht er nicht durch komplizierte Schnitte mit haufenweise Applikationen, sondern zeigt Farbkontraste und grafische Schnitte, die nicht nur etwas an die Mode vergangener Jahrzehnte erinnert, sondern auch sehr gut weitergedacht ist. Sportiv und elegant sind die Kleidung und die Accessoires. Marc Jacobs ist absolut en vogue in den Szeneclubs von New York und London.

Marc Jacobs wurde 1960 in New York geboren und wuchs seit seinem siebenten Lebensjahr bei seiner sehr modebewussten Großmutter auf, die ihm das Stricken beibrachte. Aus großem Interesse an der Welt der Schönen und Reichen, ging er schon als Teenager in die angesagten Clubs Studio 54 und Mudd Club. Noch heute sind ihm die coolen Mädchen der New Yorker Party-Szene seine Inspirationsquelle geblieben. Jacobs studierte bis 1984 an der renommierten Parsons School of Design. In seiner Abschlusskollektion zeigte er von seiner Großmutter handgestrickte Pullover, wofür er in der folgenden Zeit mehrere Preise erhielt. Schon bald brachte Marc Jacobs die erste Kollektion unter eigenem Namen heraus und bekam erneut diverse Awards für seine Kreationen. 1989 wurde Jacobs Chefdesigner bei Perry Ellis. Erst 1993 begann er wieder unter seinem eigenen Label zu entwerfen. Für seine Kollektionen bevorzugt er weiche Materialien wie Angora, Kaschmir und Mohair. Bereits bei Perry Ellis zeigte er ein genaues Gespür für die Verwendung lebendiger Farben. Seit 1997 ist Marc Jacobs nun Chefdesigner bei dem französischen Traditionshaus Louis Vuitton. Mit seinem jugendlichen Stil gelang es ihm, frischen Wind in das etwas eingestaubte Markenimage zu bringen.    [...mehr]


Autor: Yvonne

Calvin KleinCalvin Klein ist minimalistisch und schlicht – und enorm beliebt.

CK, alias Calvin Klein, gilt als Pionier der Designer-Jeans, Designer-Unterwäsche und dem All-American-Look. Seine Mode besticht weniger durch variantenreiches Design sondern schon eher durch seinen konsequenten Stil. Aus hochwertigen Jerseystoffen, bevorzugt in schlichten und gedeckten Farben, zaubert er den sogenannten ‘Clean Chic’ - selbstbewusstes Understatement für erfolgreiche Frauen.
Calvin Klein wurde im Jahre 1942 als Sohn jüdischer Einwanderer in der New Yorker Bronx geboren. Schon als kleiner Junge bringt er sich das Zeichnen und Nähen selbst bei. Nach seiner Studienzeit in den sechziger Jahren, arbeitete der junge Designer für einen großen amerikanischen Mantelkonfektionär und experimentierte nebenbei auch an eigenen Entwürfen. 1968 konnte er dann endlich sein eigenes Label gründen, das wenige Jahre später zu einem der größten Modeimperien der Welt heranwuchs.
Calvin Kleins Erfolg basiert auf guten Gesamtkonzepten, die vom feinsinnig erdachten Einzelprodukt zur groß angelegten Werbekampagne reichen. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982, indem er die klassische Männer-Feinrippunterhose durch ein Gummiband mit seinem Namenszug zum Designobjekt stilisierte. Sein Gespür für erfolgreiche Werbung zeigt sich auch in den Kampagnen für seine Düfte. Calvin Klein arbeitete in seinen Kampagnen immer mit einem sehr speziellen Typ der Kindfrau, der über die Jahrzehnte untrennbar mit seinem Design verbunden ist.
Sein minimalistischer, schlichter Stil wurde bald zur Inbegriff amerikanischer Freizeitkleidung und ist heute nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Calvin Klein ist eine der wenigen Marken, die es fast wie selbstverständlich schafft, vielen Zielgruppen zu gefallen: Rockstars lieben Calvin Klein genauso, wie es die Geschäftsleute tun.    [...mehr]


Autor: Yvonne

© www.hm.comWer Glück hat, der kommt noch vor acht Uhr aus dem Büro und kann sich nach Feierabend einer Runde Speed-Shopping widmen. Für diejenigen, die erstens keine Zeit, geschweige denn Lust, mehr haben, nach einem anstrengenden Arbeitstag dann auch noch in überfüllten Kaufhäusern und Boutiquen lange vor den Ankleideräume anzustehen, die seien nun gerettet!

Inzwischen verfügen viele Geschäfte und Labels über eigene, gut funktionierende Internetshops. Das spart Zeit, Stress, und man muss sich außerdem von keiner ungeduldigen Verkäuferin mehr dazu drängen lassen, die Jeans doch zwei Größen enger zu kaufen, nur weil die eigene Größe ausverkauft ist. Jetzt heißt es: Laptop an, in Ruhe surfen, bequem bargeldlos bezahlen und dann noch ein paar Tage warten, bis die Lieferung eintrifft. Einfacher geht es nicht!
Damit einem in der Flut der Webshops Rettung geboten wird, gibt es hier für den Anfang nun ein paar Links:

www.hm.com
Endlich gibt es ihn! Erst seit kurzem gibt es den virtuellen H&M-Shop. Und das ohne das lästige Gedränge vor der Madonna-Kollektion.

www.hollywood-glamour.de
Wer unbedingt die eine Jeans oder das Shirt haben möchte, die Victoria Beckham und Gwen Stefani getragen haben, bei dem liegen die Chancen hoch, dass er die hier findet, denn hier gibt es die Mode, die Hollywood trägt.

www.mytheresa.com
Der Internet-Shop der Münchener Boutique liefert Mode für berufstätige Frauen frei Haus und bietet den gleichen Service, den man auch im Geschäft bekommt, wie Rückgaberecht und Umtausch.

www.stylebop.com
Von der Jeans bis zum Cavalli-Kleid, gibt es hier alles!

www.yoox.com
Nach Belieben Shoppen und Designermode der letzten Saison, limitierte Kollektionen oder Modelle junger Designer aufstöbern.

americanapparel.de
Politisch korrekt, hochwertig, up tp date - die begehrten “sweatshop free”-Teile des US-Unternehmens American Apparel kann man auch nach Hause bestellen.

Glamouröses von Celine, Extravagantes von Dior, Erotisches von La Perla - auf dieser Site gibt es nur Luxus! Aus Fashion und Beauty und Accessoires. Special: der einzige Web-Shop, der aktuelle Louis-Vuitton-Kollektionen verkaufen darf!    [...mehr]


Autor: Yvonne

Vivienne Westwood lässt Rock auf Tradition krachen. Sex stößt auf Spießertum und Avantgarde wird geschickt mit Nostalgie verknüpft.

Nicht nur ihre Mode erfährt eine große Inszenierung. Sie selbst ist in der Öffentlichkeit bereits eine Selbstinszenierung und wirkt wie eine Erscheinung. Dennoch wirkt sie greifbar nah und das macht ihre Mode auch aus. Sie wirken einerseits wie vergessene Stücke aus vergangenen Zeiten und doch sind sie mehr als zeitgemäß, fast futuristisch. Ihre Mode ist ein einziger Rausch durch die Stile und Zeiten der Weltgeschichte, in der sie immer hin und her springt. Und lange galt sie als die „Queen Of Punk“, die sie aber längst nicht mehr ist und auch sein will. Die Engländerin kann mit Sicherheit in einem Atemzug mit bedeutenden Modedesignern, wie Yves Saint Laurent, Giorgio Armani, Karl Lagerfeld und Christian Lacroix genannt werden, denn sie gehört inzwischen zu den wichtigsten Modemachern von Heute. Sie sammelt, kombiniert und kreiert und schafft wunderbare Hybride der Mode. Von flamboyanten Farben bis hin zum Nude-Look, experimentiert sie mit allen Farben und Themen und jongliert sie zu sicheren und stimmigen Kollektionen.

Vivienne Westwood wurde in einer mittelenglischen Kleinstadt geboren und arbeitete anfangs als Lehrerin an einer Grundschule. Da sie aus der Arbeiterschicht stammt, konnte sie sich nie ein ganzes Studium leisten und besuchte aus diesem Grund nur ein Semester lang die Harrow Art School. Ihre Leidenschaft für Model entwickelte sich bei ihr schon früh und so kam es, dass sie mit alten Kleidungsstücken experimentierte und sie zunächst in Einzelstücke zerlegte, um sie danach wieder originalgetreu zusammenzunähen. 1971 eröffnete sie die erste Boutique und später folgten die Schließung und Eröffnung anderer Läden. Heute ist sie eine feste Größe der Modeindustrie und gilt als harte Arbeiterin und strenge Kritikerin.

Vivienne Westwood © REUTERS



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Autor: Yvonne

Wie wäre es, nach dem Aufstehen im Winter seine Bahnen durch einen dampfenden Pool im Freien zu schwimmen, bevor es auf die Skipiste geht? Oder sich nach einem langen Tag voller Wintersport in den Whirlpool inmitten von Schnee zu legen und die Berge beobachten?

Das privat geführte Hotel Jagdhof im österreichischen Neustift im Stubaital liegt nur 15 Autominuten von der Talstation des Stubaier Gletschers entfernt. Es bietet fünf Sterne Wellness, vorzügliches Essen, familiäre Atmosphäre und exzellenten Service. Morgens bietet das Hotel ein lang andauerndes Frühstücksbüffet an und die Ski fahrenden und snowboardenden Gäste werden vom Hoteleigenen Shuttle zum Gletscher gebracht. Dort erwarten einen über 100 Pistenkilometer weißen Schnee.
Nachmittags wartet der exklusive Wellnessbereich „Diana“ auf die Hotelgäste. Dort findet man alles, von Wasserbetten und Whirlpools mit Obstbar, über Sole- und Kräutergrotten, bis hin zu einem Tepidarium und verschiedenen Saunen. Die Swimmingpools befinden sich drinnen und draußen und sind angenehm temperiert. Der Wellnessbereich verfügt des Weiteren über ein großes Massageangebot und bietet individuelle Betreuung.
Neben der Wellness, wird auch der Sport großgeschrieben. Im Hotel Jagdhof befindet sich ein Fitnessstudio, das außerdem ein vielseitiges Aktivprogramm im Angebot hat. Das beinhaltet beispielsweise Aerobic- und Yogakurse.
Abends lädt der rustikale Speisesaal zum dinieren ein. Nicht selten findet man auf der Speisekarte Menüs mit mehr als fünf Gängen exklusivster Gerichte, die traditionelle Küche mit Haute Cuisine verbinden. Wer nach der Weinkarte fragt, der bekommt keine einfache Karte, sondern gleich eine mehrere Zentimeter dicke Weinbibel.
Nach dem Essen wandert die Gesellschaft gerne zur Hotelbar über, wo nicht nur hochwertige Cocktails, Long Drinks und Weine ausgeschenkt werden, sondern auch oft ein Abendprogramm mit Live-Musik organisiert wird.
In diesem Hotel gehen Prominenz, Adel und andere Gutbetuchte ein und aus, um für ihren Entspannungsurlaub mit Luxusnote den entsprechenden Preis zu zahlen.

©Hotel Jagdhof

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Autor: Ariane

Für Puristen. Und für Alle, die eine Alternative haben wollen.

Das Vallée de Joux ist eine menschenfeindliche Gegend, in der die Temperaturen nur im Sommer mal 15° erreichen. Das Klima des Hochtals ist rau, und die Winter sind lang im Schweizer Jura. Die ersten Siedler kamen vor rund 1.000 Jahren, inzwischen wohnen ein paar tausend Menschen im Joux-Tal, das im Übrigen für seine Schmiede, Mechaniker und Uhrmacher bekannt geworden ist.

Der Lac de Joux.

Ob es ein Zufall war, dass ausgerechnet hier, wo das Leben monatelang in Dunkelheit und Kälte versinkt, einige der kompliziertesten Uhrwerke der Welt entstanden? Man darf daran zweifeln: In den präzisen, strengen Mechaniken der LeCoultre-Uhren spiegelt sich das harte, nüchterne Leben der Menschen des Joux - und die reine Schönheit des eisigen Kaltluftsees.

1833 gründeten die Brüder Charles Antoine und Ulysse LeCoultre ihre Uhrmanufaktur; das Unternehmen blühte rasch auf und wurde innerhalb weniger Jahrzehnte eine der bedeutensten Uhrmachereien der Welt. 1925 fusionierte LeCoultre mit dem Pariser Uhrmacher Jacques David Edmond Jaeger: Jaeger LeCoultre war geboren. 1929 entwickelten die Uhrmacher das “Kaliber 101″, das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt. Die Mechanik besteht aus 98 Teilen, wiegt weniger als 1g und ist 0,2cm³ groß.

Jaeger-LeCoultre Reverso.

Die Armbanduhr Reverso kam in den Zwanzigern auf den Markt. Sie vereint höchste formale Ansprüche mit perfekter Mechanik und einem Hauch Genie: Gleich zwei - drehbare - Ziffernblätter. Die Reverso wurde ein Klassiker und erlebte in verschiedenen Serien dezente Anpassungen an den Zeitgeist. Während die klassischen Modelle zwischen 1.500 und 2.000 Euro kosten, berechnen die Uhrmacher für die “Grande Reverso 101″ kaltblütig 133.900 Euro. Qualität, ahnt der Käufer, hat eben ihren Preis.

Moden gehen vorüber. Die Reverso hat vor den Augen mehrerer Generationen bestanden. Ohnehin - während der langen Winter im Vallée de Joux schert sich wohl Keiner darum, welche Trends gerade auf dem Uhrenmarkt herrschen. Eine Reverso ist eine Reverso. Punktum.

Jaeger-LeCoultre Reverso: Zwei Zifferblätter.

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Autor: Yvonne

Prada LogoPrada ist klassisch, aber trotzdem modern und stylisch. Prada ist geradlinig, intelligent, aber nie aufdringlich, sexy oder überladen. So ist die Mode von Miuccia Prada.

Prada ist nicht auf Kleider spezialisiert, die nur für den roten Teppich bestimmt sind. Ganz und gar nicht! Die Kleidungsstücke von Prada fügen sich sowohl perfekt in den Business- und Festlook, als auch in die legere Alltagskleidung. Man trägt sie ins Café, in den Club bis hin zu edleren Empfängen. Und Prada verträgt sich nicht nur gut mit Prada. Ohne Weiteres darf man sich trauen, Einzelstücke auch mit denen anderer Labels, wie American Apparel, Marc Jacobs bis hin zu H&M zu kombinieren. Gern gefälscht sind auch die legendären Taschen von Prada. Aus qualitativ hochwertigen Stoffen von Leder bis hin zu Nylon, bietet das Label Taschen, die mehr können, als nur den Schminkspiegel und Handy zu beherbergen. Nein, die Taschen sind sogar sehr praktisch. Nie sieht eine Businesstasche aus, wie ein Fremdkörper, wenn sie mal zu legereren Outfits getragen wird.
Das Label hat des Weiteren auch Accessoires, wie Brillen im Angebot. Sehr grafisch und markant, fügen sich die Brillen der Marke gerne und gut in alle möglichen Gesichtsformen und sind ebenso schlicht und klassisch, wie die Kleidungsstücke der Firma. Prada hat es geschafft: man erkennt trotz der Schlichtheit immer eine Pradatasche oder Pradabrille. Und das sogar aus großer Entfernung und dichtem Nebel!

Das Label wurde im Jahre 1913 vom Italiener Mario Prada gegründet. Seit 1978 führt nun die Erbin Miuccia Prada das Label und brachte die Firma in den 80er Jahren zu einer neuen Blüte und schaffte der Marke eine renommierte Reputation und sicherte sich eine hohe Platzierung in der Liste der erfolgreichsten, kreativsten und stillvollsten Modelabels, die Paris und New York kennen. Miuccia Prada gründete außerdem das Label MIU MIU.    [...mehr]


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