Beiträge vom: Januar, 2008

Autor: Ariane

Der Valentinstag naht, manche hassen ihn, andere lieben ihn. Auf der Suche nach luxuriöser Inspiration für Geschenke?

Da ja heutzutage Luxus in Fluchtmöglichkeit bestehen kann, ist natürlich eine der ersten Ideen eine kleine Reise, ein Minitrip zur Entspannung. Die Angebote liegen da zwischen 99 Euro und 425.000 Euro, kommt drauf an, was die Portokasse so hergibt ;)
Ich lese von sinnlich-feurigen Frühstücksangeboten, Champagner ist natürlich ein Muss - da ja der Sekt demnächst sowieso teurer wird, kann man ja überhaupt gleich auf Champagner umsteigen, das prickelt allemal besser.
Deutschlandweit gibt es ein breit gefächertes Angebot von Wellness-Hotels. Wer es eher märchenhaft mag: In der Nähe der documenta-Stadt Kassel gibt es die Sababurg, gerne auch als Dornröschenschloß betitelt, mit Früstück im Bett und weiteren romantischen Details. Aber nicht 100 Jahre schlafen - wer weiß, wer einen da wachküßt ;)
Paris, nicht die Skandalerbin ;) sondern natürlich die Stadt der Liebe bietet sich an, oder lieber gleich eine karibische Insel?

Auch ganz weit oben auf der Hitliste steht Schmuck. Je nachdem wie die Absichten so liegen besteht da vom Swarovski-Ring bis zum mehrkarätigen Fingerschmuck eine ziemliche Bandbreite… Wenn man noch nicht für Ringe bereit ist, bietet Swarovski auch für technikverliebte neckische Anhänger mit integriertem USB-Stick an, in Form eines mit Kristallen besetzten Schloßanhängers, man kann die Daten also auch verschlüsseln.

Stern der schlaflosen Nächte

Luxus für das HerzWer es ganz besonders ausgefallen wünscht, der kann jetzt “Sterne vom Himmel holen”. Es gibt die Möglichkeit, einen Stern nach eigenen Wünschen zu taufen und den kann man dann auch verschenken. Der ausgewählte Taufname des persönlichen Sterns werden im “SpaceRegistry”-Verzeichnis in Birmingham, England, registriert und die Daten bleiben für immer bestehen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Essen und Trinken im Goldrausch.

Midas war König von Phrygien, sagt die Mythologie und er hatte einen Wunsch bei einem Gott frei. Wie das mit den Wünschen so ist, das kann auch nach hinten losgehen. Midas wünschte sich, dass alles, was er berühre, zu Gold werden möge. Er hielt das für eine gute Idee, stellte jedoch schnell fest, dass er nun zum Verdursten und verhungern verurteilt war, denn ALLES verwandelte sich in Gold, das Brot, der Wein…Nun wünschte er sich sehnlichst die Befreiung von dieser Gabe, was ihm auch gewährt wurde.

Solche Probleme sind ja heute eher selten geworden ;), aber wer einen Hauch Midas und Luxus möchte, für den gibt es feinstes 24-karätiges essbares Blattgold.

Dessert mit Blattgold gefällig? Es gibt ja auch diverse Getränke mit Goldflocken, wie das herkömmliche Danziger Goldwasser, aber auch Sekt oder Tee. Zum Beispiel Magic Gold, der anlässlich eines Jubiläums Premium-Teemarke kreiert wurde und eine edle Komposition aus schwarzem Tee, Rosenblättern, Safran und echtem Blattgold ist und als »Botschafter« der Freundschaft zwischen der arabischen und der europäischen Kultur gedacht ist, dabei ist diese Teemischung speziell dem Emirat Abu Dhabi gewidmet.

Blattgold hat keinen Eigengeschmack, sieht einfach edel aus und wirkt luxuriös. Es wird meistens erst zur Dekoration auf die Speisen gebracht, wobei man da auf die Farbzusammenstellung achten sollte, auf Rot beispielsweise wirkt Gold besonders prunkvoll ;) Ein Hauch von Midas
Man kann das Blattgold aber durchaus bei Gebäck schon vorm Backen aufbringen, das Gold verändert sich dadurch nicht.
Wer es selbst mal ausprobieren mag, man bekommt das essbare Blattgold am einfachsten im Internet oder in manchen Feinkostläden. Es wird mit einem feinen und weichen Pinsel auf das Essen aufgebracht.

Wo Geld keine Rolle spielt, gönnt man sich gerne mal den Eisbecher “The Grand Opulence Sundae” im Serendepity 3 in New York City. Eine 1000-$-Kreation mit so zauberhaften Zutaten wie Vanille aus Tahiti und Madagaskar, rarer Chuao Schokolade, exotischen kandierten Früchten, Trüffeln und Marzipan-Kirschen und weiteren geheimnisvollen Beigaben wie goldenem Kaviar und…und …und. Überzogen mit Blattgold, aus einer Kristallschale mit einem Goldlöffel zu essen, aber davon darf man nichts mit nach Hause nehmen ;) Ich warte ja noch darauf, dass es sowas aus dem heiligen Gral gibt…    [...mehr]


Autor: Yvonne

Boss LogoBoss ist heute eine der bekanntesten deutschen Modemarken. Doch was früher war, weiß kaum jemand.

Lange Zeit war Hugo Boss ausschließlich für Business orientierte Herrenkonfektionen bekannt. Im Jahre 2000 kamen schließlich auch die Kategorien Boss Woman und Boss Orange für Frauen hinzu. Des Weiteren findet man heute auch noch Boss Black und Boss Green in den Regalen der Boutiquen. Schuhe und Accessoires sowie in Lizenz gefertigte Brillen, Uhren, Düfte und ab 2008 auch Schmuck, runden das Sortiment ab. Hugo Boss steht für klassischen und modernen Clean Chic und eine höchst beliebte Prêt-à-porter-Marke. Doch kaum einer weiß um die sehr fragwürdige Vergangenheit des im Jahre 1923 in Deutschland gegründeten Unternehmens.

In den 1930er Jahren bestand die Unternehmensleitung, wie bei vielen deutschen Firmen der damaligen Zeit, aus bekennenden Nationalsozialisten und erhielt sogar Aufträge zur Herstellung und Lieferung von Uniformen an die SA, SS, HJ und die Wehrmacht. Das Unternehmen beschäftigte des Weiteren während dieser politisch aufgewühlten Zeit Zwangsarbeiter sowohl aus West-, als auch aus Osteuropa. Im Entnazifizierungsverfahren nach dem zweiten Weltkrieg wurde Hugo Boss schließlich als „Belasteter“ eingestuft, da Boss schon vor 1933, dem Jahre der Machtergreifung Hitlers, in die NSDAP eingetreten war und „in großem Umfang Nutznießer des Systems gewesen ist“.
Im Juni 2000 ist die Hugo Boss AG der Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft zur Entschädigung der Zwangsarbeiter beigetreten und bemüht sich um eine aufrichtige Aufarbeitung der Vergangenheit des Unternehmens.
Der Ruf der Marke ist heutzutage fast gar nicht durch die negative Vergangenheit verfärbt und genießt mit seiner qualitativ und künstlerisch anspruchsvollen Mode große Anerkennung in der Modewelt, so wird Hugo Boss auch wieder in diesem Jahr zu den Modetrends 2008 zählen.    [...mehr]


Autor: Yvonne

Aus dem Schatten ihres Vaters Paul McCartney konnte Stella McCartney schnell heraustreten und sich als renommierte Modedesignerin schnell einen eigenen Namen machen.

Stella McCartney, Jahrgang 1971, machte schon mit ihrer Abschlusskollektion ihres Studiums im Jahre 1995 Furore. Keine geringeren, als ihre Freundinnen und Topmodels Naomi Campbell und Kate Moss präsentierten damals ihre Mode. Mit der Kollektion selbst fand große Anerkennung und wurde bald von namenhaften Händlern aufgekauft. Unmittelbar nach Beendigung des Studiums brachte Stella McCartney ihr eigenes Label auf den Markt. Nur zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss legte sie einen Karriere-Senkrechtstart hin: sie wurde zur Chefdesignerin des französischen Modehauses Chloé ernannt. Somit wurde sie die Nachfolgerin von Karl Lagerfeld, dem einflussreichsten und wichtigsten Designer unserer Zeit. 2001 verließ McCartney jedoch das Modehaus und wagte den Relaunch ihres eigenen Labels “Stella McCartney”, diesmal in Kooperation mit Gucci. Wichtig ist auch, dass bei keiner ihrer Kollektionen die aktive Tierschützerin Pelz oder Leder verwendet. Über ihre eigenen Kollektionen hinaus hat Stella McCartney auch Kooperationen mit verschiedenen Künstlern initiiert, unter anderem mit Gary Hume, David Remfry, Robert Crumb und Jeff Koons. Zusätzlich entwarf sie Fitnesskleidung für Adidas sowie eine Sonderkollektion für H&M und verschieden Parfüms.
Mittlerweile ist “Stella McCartney” natürlich längst ein unabhängiges Label. Und ihre Mode besitzt etwas, was auf den Laufstegen in Paris und Mailand leider viel zu selten vorkommt: Viele ihrer Entwürfe sind von Humor durchsetzt. Ein Beispiel dafür sind die Ballonkleider für den Sommer 2007, die aussehen wie Ganzkörper-Puffärmel.    [...mehr]


Autor: Yvonne

Roher Fisch und Algen - was vielen vor Jahren noch ungenießbar erschien, ist heute in edlen Röllchen als Sushi zum großen Trend in Deutschland geworden.

Sushi ist zwar Fastfood, jedoch um einiges deliziöser, gesünder und voll allem teurer.
Die kleinen Reishäppchen mit Lachs, Thunfisch, Garnelen, Avokado oder Gurke, die in Japan eine Jahrhunderte alte Tradition haben, lassen immer mehr europäischen Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen. Sushi-Bars sprießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden und die Schickeria von Berlin, München und Hamburg isst die Makis und Nigiris gerne bei Empfängen und Partys. Was kaum einer weiß ist, dass Sushi ursprünglich als Konservierungsmethode für Fisch entstand. Der Fisch wurde gesalzen und in gekochtem Reis, der als Schutzschicht

Luxus- Maki © flickr / tell me what you saw

diente, in Erdlöchern eingelegt, wo er fermentierte und dadurch die Fäulnis verhindert wurde. Der Reis wurde nachher jedoch weggeworfen. Vermutlich entdeckte man in Notzeiten, dass auch der Reis durchaus noch genießbar und wohlschmeckend war. Die heutige Form des Sushi entstand im heutigen Tokio, wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde und heute als Nigiri bekannt ist. Sushi wird kalt gegessen und meist auf Holzplatten angerichtet und zusammen mit einer Schale Sojasauce (Shoyu) etwas grünem Meerrettich (Wasabi) und eingelegtem Ingwer (Gari) serviert. Stilecht isst man natürlich mit Stäbchen oder auch schon mal mit den Fingern.    [...mehr]


Autor: Yvonne

vuitton logoGerne werden die „Taschen mit den Buchstaben“ illegal kopiert und auf diversen Märkten in Urlaubsorten für wenig Geld verscherbelt. Das Original gibt es allerdings – und mit weitaus besserer Qualität – schon seit geraumer Zeit und ist nicht nur in gehobenen Kreisen ein Statussymbol für viele Frauen.

Vor ungefähr 150 Jahren gründete der Taschenhersteller Louis Vuitton in Paris eine Firma die heute zu einem der größten Modeimperien der Welt zählt. Der junge Louis erkannte die Trends seiner Zeit – das Industriezeitalter mit der Erfindung der Dampfmaschine und der Eisenbahn schritt unaufhaltsam voran - und etwas namens „Tourismus“ entwickelte sich langsam. Plötzlich brauchte die gehobene Gesellschaft für ihre Reisen praktisches und zugleich edles, prestigeträchtiges Reisegepäck. Vuitton erkannte die Marktlücke und gründete seine eigene Firma. Sein Sohn und sein Enkel führten das Geschäft weiter und bauten die Produktlinie stetig aus. Gaston-Louis Vuitton, die dritte Generation, die diesen Namen trug, interessierte sich besonders für neue Techniken. Unter seiner Leitung wurde erstmalig das berühmte LV-Logo auf Vuitton Handtaschen und Reisegepäck gedruckt. Für die Kunden bedeutet eine Louis-Vuitton-Monogramm-Tasche bis heute nicht nur absoluten Luxus, sondern auch beste Qualität.


Im Jahre 1998 entschloss sich das Label in Richtung Prêt-à-porter-Mode zu expandieren. Als verantwortlichen Creative Director verpflichtete man den jungen Designer Marc Jacobs. Hadid für Louis Vuitton Obwohl der Designer, der auch weitere Prêt-à-porter Linien unter seinem eigenen Namen entwirft, von einigen als „Enfant terrible“ der amerikanischen Fashion-Szene gesehen wird, schaffte er bei Louis Vuitton den Spagat zwischen 150 Jahren Tradition und modischer Avantgarde. Seine Entwürfe gelten als aussergewöhnlich, jedoch jederzeit tragbar. Heute führen über 300 Läden weltweit nicht nur Louis Vuitton Taschen und Gepäckstücke, sondern auch Kleidung, Schuhe, Schmuck und Accessoires.




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