Viele Menschen haben Angst vor schwerwiegenden Verletzungen, die sie bei der Ausübung ihres Berufs beeinträchtigen oder eventuell komplett außer Kraft setzen könnten. Sie schließen eine Versicherung ab, um im Falle eines Unfalls finanziell abgesichert zu sein.

Körperliche Schäden oder gar der Verlust eines Körperteils können finanzielle Folgen mit sich bringen. Neben etlichen Musikern, Sportlern und Models lassen daher auch immer mehr Durchschnittsbürger bestimmte Körperteile versichern, die zur Ausübung ihres Berufs unabdingbar sind.

Doch kann wirklich jeder Mensch eine Versicherung für den eigenen Körper abschließen?

Körperteile versichern – Stars machen es vor

Das millionenschwere Versicherungsgeschäft ist lukrativ, weil Prämien vor allem unter prominenten Personen sehr hoch angesetzt sind und vereinbarte Geldbeträge aufgrund der geringen Anzahl von Unfällen eher selten ausgezahlt werden müssen.

Viele berühmte Menschen, die ihren Körper als Kapital verstehen und einsetzen, möchten sich finanziell absichern. So hat sich zum Beispiel Jennifer Lopez angeblich den Po – ihr persönliches Markenzeichen – für mehrere Millionen US-Dollar versichern lassen.

Keith Richards, Gitarrist der legendären Rockband „The Rolling Stones“, ließ sich seine Finger versichern. Nach einem Unfall erhielt der Musiker von seiner Versicherung eine Geldsumme in Millionenhöhe, weil er sich den Mittelfinger gebrochen hat und drei ausverkaufte Konzerte abgesagt werden mussten.

Jeder Körperteil hat seinen Preis

Bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit eines Körperteils kann mit Hilfe einer Gliedertaxe der sogenannte Invaliditätsgrad ermittelt werden. Dabei erhält jeder Körperteil einen prozentualen Wert, der die Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit beschreibt.

Ob Beine, Ohren oder Po – Im Prinzip können Sie alle Körperteile versichern lassen. Sie müssen nur eine geeignete Versicherung finden, die sich dazu bereit erklärt, eine entsprechende Prämie festzulegen. Wie viel Geld Sie im Falle eines Unfalls erhalten, richtet sich dann nach dem Ausmaß der körperlichen Beeinträchtigung sowie der vereinbarten Versicherungssumme.

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