Hummer zählt nicht nur zu den Köstlichkeiten dieser Welt, sondern vor allem auch zu den luxuriösen Speisen. Die meisten kennen sicher den roten Hummer, der aus Kanada kommt. Doch sein Vetter der blaue Hummer erobert derzeit die Herzen der Gourmets.

erst im gekochten Zustand verfärbt sich der blaue Hummer rot © www.flickr.com

Egal ob teurer Whiskey, Zigarren, oder Schokolade. Für gutes Essen legen viele gerne viel Geld auf den Tisch. Wenn Du dazu gehörst, dann ist der blaue Hummer mit Sicherheit ein guter Tipp.

Der „homarus americanus“, also der rote Hummer aus Kanada ist keine Weltneuheit mehr. Schließlich kann man ihn bereits in Discountern tiefgekühlt kaufen. Der blaue Hummer “ homarus vulgaris“ hingegen ist für viele neu. Das Zuhause des Tieres erstreckt sich über viele Kilometer im Meer. Vom Polarkreis über England bis hin zur afrikanischen Küste Marokkos kann man ihn finden.

Zu erkennen ist der Hummer im lebenidigen Zustand an seinem blauen Panzer. Erst sobald er gekocht wird verfärbt sich der Panzer in das uns bekannte Rot. Ein Unterschied ist dennoch unter Hummerkennern zu bemerken. Das Fleisch schmeckt anders. Ein ähnlicher Unterschied wie der zwischen Hühnchen und Fasan. So kann man es wohl am ehesten beschreiben.

Warum der Hummer so teuer ist?

Der blaue Hummer lässt sich nicht züchten, er muss also immer wild gefangen werden. Die Leibspeise der Tiere ist ironischerweise Hummer.

Wenn man sich entschließt einen blauen Hummer zuzubereiten, sollte man sich für ein Weibchen entscheiden. Diese schmecken besser. Erkennen kann man den weiblichen Hummer an den Scheren. Sie sind nämlich im Gegensatz zu den Männchen gleich groß. Der männliche Hummer hat immer eine größere Schere.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.