Der Kugelfisch zählt zu den gefährlichsten Delikatessen weltweit. Denn nur ein kleiner Fehler in der Zubereitung, kann den Verzehr sogar tödlich enden lassen.

Vor allem in Japan gilt der Kugelfisch, auch Fugu genannt, als ganz besondere Delikatesse. Dieser spezielle Fisch enthält nämlich ein Nervengift, dass schon in kleinsten Mengen tödlich sein kann. Trotzdem riskieren viele Menschen einen Fugu zu probieren, da der Nervenkitzel und auch das besondere Geschmackserlebnis etwas einmaliges sind.

Kugelfisch – die richtige Zubereitung

Der Kugelfisch enthält das Nervengift Tetrodotoxin, das für den Menschen sehr gefährlich ist. Dieses Gift ist in den Schuppen, im Kopf und einigen Organen des Fugus enthalten. Die Aufgabe des Kochs ist es also diese giftigen Teile so zu entfernen, dass der Rest nichts von dem Gift abbekommt. Diese Aufgabe ist sehr schwierig und benötigt eine jahrelange Erfahrung.

Da schon hunderte Menschen an dieser exquisiten Delikatesse gestorben sind, ist der Verkauf und die Zubereitung von Kugelfischen in Deutschland verboten. Da es aber zur japanischen Kultur gehört, ist es dort immer noch genehmigt. Allerdings herrschen für die Zubereitung des Fugu wichtige Regeln. Denn den Fisch dürfen nur zertifizierte Köche kaufen und zubereiten, die eine spezielle Ausbildung hinter sich haben. Diese Kochausbildung für die Zubereitung der Kugelfische dauert mehrere Jahre und ist sehr aufwändig. Zum Abschluss dieser Ausbildung müssen die Kochlehrlinge selbst einen Fugu in einer bestimmten Zeit zubereiten und essen. Wer das dann überlebt, darf auch weiterhin offiziell Kugelfische zubereiten.

Auch für die giftigen Überreste des Kugelfisches gibt es strenge Regeln. Die Reste dürfen nämlich nicht einfach in den Abfall geworfen werden, weil früher viele Obdachlose an diesen Resten verstarben. Diese Reste müssen nun in verschlossenen Behältern aufbewahrt werden und später vernichtet werden oder an die Kugelfisch-Zentrale überliefert werden, die diese Reste ebenfalls vernichtet.

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