In früheren Zeiten ließ sich an Schuhen ablesen, wie es um die finanzielle Situation der Träger bestimmt ist. Wenig Glanz auf den Schuhen deutete auf Armut hin. Hochpoliertes Schuhwerk auf Reichtum. War die richtige Schuhpflege damals noch tatsächlich eine Frage des Geldes, muss sie heute nicht teuer sein. Die besten Tipps verraten wir hier.

1. Schuhspanner benutzen

Sie wirken etwas aus der Mode gekommen, allerdings sind sie alles andere als überholt. Schuhspanner halten auch heute noch Schuhe in Form und helfen dabei, ihre Lebensdauer zu verlängern. Wer sich hochwertige Designerschuhe zulegt, wie hier auf www.ital-design.de zu finden, der möchte auch lange etwas von ihnen haben. Die Spanner verhindern, dass sich hartnäckige Falten in den Schuhen bilden. Die besser Wahl sind hier Schuhspanner aus Holz, da sie die Feuchtigkeit im Schuh besser auffangen.

2. Stoffschuhe ab und zu in die Waschmaschine?

Auf Schuhen aus Stoff können bei regnerischem Wetter hartnäckige Verschmutzungen bilden. Diesen kommt man jedoch am besten bei, indem man sie per Hand in lauwarmen Wasser und mit etwas Feinwaschmittel wäscht. Beim Waschen in der Maschine hingegen könnten sich Klebstellen lösen und Materialien großen Schaden nehmen.

3. Imprägnieren und Cremen: Die richtige Reihenfolge

Imprägniermittel schützt die Schuhe vor Feuchtigkeit und Schmutz. Die Creme gibt ihnen Glanz und Feuchtigkeit. Deshalb gilt auch für die Reihenfolge dieser Pflegrituale: Erst imprägnieren und dann cremen. Übrigens sollten die Schuhe dafür unbedingt trocken und sauber sein. Auch Stoffschuhe lassen sich imprägnieren.

4. Schuhe richtig trocknen

Auf dem Weg zur Arbeit muss es schnell gehen: jetzt schnell noch die Straße überqueren, alles frei, platsch! Wohl jeder ist in der nassen Jahreszeit schon einmal aus Versehen in eine Pfütze getreten. Auch starke Regengüsse können das eigentlich schützende Schuhwerk in ein triefendes Nass verwandeln. Um sie zu trocknen, sollten man jedoch nicht den Fön ansetzen oder sie auf die Heizung stellen. Beides führt dazu, dass das Material (vor allem Leder) porös wird. Da hilft nur der alte Trick: Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen und abwarten.

5. Die nötige Putz- und Pflegeausstattung

Schwarzes Leder, braunes Leder, blaues Leder – wer eine große Auswahl an Schuhwerk im Schrank stehen hat, möchte es auch passgenau pflegen. Doch braucht wirklich jede Farbe ihr spezielles Pflegemittel. Nicht unbedingt. Eine farbneutrale Creme tut es auch. Am besten trägt man sie mit einer kleinen Bürste auf, auch eine weiche Zahnbürste oder alte Socken erweisen den nötigen Dienst. Weisen Schuhe allerdings grobe Kratzer auf, muss eine farbabgestimmte Pflegecreme her. Produkte mit Bienenwachs sind zwar etwas teurer, pflegen das Leder aber intensiver.
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