Wer schon mal bei einem Pferderennen war, der weiß, dass manche gerne die Gelegenheit nutzen, um sich schick zu machen. Cocktail-Kleider, spitze Schuhe, zu große Hüte – all dies sind Sachen, die man ziemlich häufig bei einer Pferderennbahn zu sehen bekommt. Aber gibt es irgendwelche Tipps die man befolgen kann, um nicht gleich aus der Reihe zu tanzen? Die Antwort ist ganz klar: Ja, die gibt es. Aber es ist auch klar, dass die Relevanz der Tipps davon abhängt, zu welchem Pferderennen man geht. Bei manchen nehmen die Zuschauer das ganz lässig, was die Kleidung angeht. Aber vor allem in England, bei berühmten jährlichen Pferderennen wie die vom viertägigen Cheltenham oder dem fünftägigen Ascot, sieht die Sache doch schon ganz anders aus. Im letzten Jahr alleine waren bei Cheltenham 65,000 Zuschauer vor Ort, bei Ascot sogar 600,000. Und immerhin sind bei Cheltenham mehr als vier Millionen an Preisgeldern zu ergattern. Bei Ascot sind es ganze sechs Millionen. Von den Leuten, die wetten, gewinnt bei Cheltenham jeder durchschnittlich mehr als £900.

Extravaganz

Der Hut ist ja wohl das markanteste Merkmal, wenn man zugleich an Pferderennen und Kleidung denkt. In der Tat, es ist eines der heißen Themen bei einem solchen Event, direkt hinter dem, welches Pferd gewonnen hat. Die Ausgefallenheit der Hüte steht bei Prominenten oft im Mittelpunkt. Vor Ascot wird sogar eifrig gewettet, nicht auf Pferde, sondern auf den Hut der Queen. Welche Farbe wird sie dieses Jahr tragen? Ein großes Thema vor der Veranstaltung. Für Hüte gilt die Regel: ob zu groß, zu eigenartig, zu knallig oder zu auffällig, je ausgefallener, desto besser. Wer mal so richtig seine Persönlichkeit zur Geltung kommen lassen will, oder gerne experimentiert, der hat in Sachen Hut beim Pferderennen freie Laufbahn. Und wer sich abgesehen von den extravaganten Hüten auch schon auf das nicht weniger interessante Rennen vorbereiten will, der kann sich die Gewinnquoten anschauen. Mit Stand vom 4. Oktober 2017 liegt die Gewinnquote der beiden Favoriten, Sizing John und Thistlecrack, bei 6,00. Der absolute Außenseiter ist Acapella Bourgeois mit einer Quote von 51,00. Insgesamt gibt es 21 Pferde, auf die man wetten kann. Und das Schöne ist eben, dass man sich jetzt schon reinlesen kann um die Entscheidung beim eigentlichen Event zu beschleunigen. Ob man dann, wenn es so weit ist, seine Meinung ändert, das ist wieder eine andere Sache.

Das Wetter

Obwohl Pferderennen wie Ascot oder Cheltenham im Frühling stattfinden, täuscht euch nicht. Es ist eine große Versuchung, diese Gelegenheit zu nutzen, um das Sommerkleid aus dem Schrank zu holen und bei dem Rennen zu trotzen. Mal etwas Bein zeigen, ein luftiges Kleid anziehen? Das klingt eigentlich nach einer guten Idee. Aber leider ist die Realität meistens ein kalter Frühlingstag, der oft auch noch windig und regnerisch ist. Also wichtig sind Schichten, vielleicht doch lieber ein knielanges Kleid, und Strumpfhosen mit in der Handtasche dabei. Und natürlich, den Regenschirm nicht zu Hause lassen. Nur Teile der Arena sind überdacht, und man muss ja auch noch vom Parkplatz irgendwie dahin kommen. Da ist man schon froh, wenn man so ein nützliches Hilfsmittel dabeihat. Wer aber experimentierfreudig und sehr modebewusst ist, der kann Chanel’s schicke Schlechtwetterkleidung als das Outfit des Tages in Betracht ziehen. Oder vielleicht wäre auch ganz einfach ein eleganter Prada-Mantel die Lösung. Oder eben eine stilvolle Gucci-Jacke.

Pferderennbahnen – ein Ort für kurze Kleider und extravagante Hüte?

Eleganz

Das beste individuelle Fashion Statement bei einem Pferderennen ist die makellose Symbiose aus Extravaganz und Üppigkeit (des Hutes und der Accessoires) und Eleganz (des Kleids oder Anzugs und der Schuhe). Der Anlass ist nun mal einer, auf den man nicht alle Tage trifft. Viele berühmte Pferderennen finden nur jährlich statt, und viele unter uns gehen zu so einem Event vielleicht nur einmal im Leben. Es ist also etwas Besonderes, und da zieht man sich auch gerne besonders. Mit eleganten Cocktail- oder Etuikleidern kann man zum Beispiel nicht viel falsch machen. Von weiten Reifröcken und gardinenähnlichen Roben sollte man sich allerdings fernhalten. Peek&Cloppenburg bietet da eine gute Auswahl an.

Schlichtheit

Obwohl das Rennbahnevent die Gelegenheit ist, sich mal ein bisschen verrückt anzuziehen, mit ausgefallenem Hut und vielem Zubehör, sollte man es aber nicht übertreiben. Man kann Kleiderstücke anziehen, die sonst nur im Schrank Staub fangen, weil sie sonst für ein lässiges Abendessen ungeeignet sind. Das Outfit darf aber auch nicht zu weit von Eleganz entfernt sein. Zara zum Beispiel bietet ein gutes Sortiment an, das zugleich schlicht und elegant ist. Auch sollte man keine Kleider tragen, die einfach nicht passen. Ob es sich da um zu enge und freizügige Röcke handelt, oder um übergroße T-Shirts, für die Rennbahn ist es nicht das Richtige. Auch T-Shirts mit cleveren Sprüchen sind für diesen Anlass eher ungeeignet.

Wer vorhat, zum nächsten Pferderennen in Ascot oder Cheltenham zu gehen, der ist jetzt gut mit Tipps bewaffnet. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, was er oder sie anzieht. Aber solch ein Anlass ist eine gute Gelegenheit, seine elegante Seite zum Vorschein zu bringen.

Viel Spaß beim Rennen!

 

Artikelbild: Pixabay, 2629450, ouacws
Bild2: Thinkstock, 528745093, iStock, darkbird77

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