Wo Piercings ihren Ursprung haben, ist bis heute umstritten. Sowohl afrikanische Urbewohner als auch die alten Ägypter und die Azteken trugen den Körperschmuck schon vor mehreren tausend Jahren. Die Ambitionen für ein Piercing sind bei den Völkern völlig unterschiedlich. Bei einigen Völkern gelten sie vor allem als Schönheitsideal, bei anderen dagegen als Zeichen für eine Machtposition.

Der Trend steht fest

Auch heutzutage nehmen Piercings  als Körperschmuck noch immer eine wichtige Rolle ein. Mit zu den am häufigsten gestochenen Piercings gehört das Bauchnabelpiercing. Hierbei ist der Vorteil vor allem, dass es nicht jederzeit zu sehen ist. Neben Bauchnabelpiercings erfreut sich auch das Brustwarzenpiercing bei Männern und Frauen zunehmender Beliebtheit.

Piercingnadel oder Schmuckpistole?

Auch Ohrringe gelten als Piercings, da darunter das Durchstechen von Körperteilen verstanden wird. Es ist jedoch noch immer weit verbreitet, Ohrringe mit einer Schmuckpistole zu setzen. Diese Methode birgt jedoch deutlich mehr Risiken als das Durchstechen der Ohren mit einer Piercingnadel. Zum einen kann eine Schmuckpistole nicht ausreichend gesäubert und desinfiziert werden, zum anderen wird der Stichkanal nicht sauber und glatt sondern kann vor allem an der Austrittsstelle ausfransen, was zu Entzündungen und einem längeren Heilungsprozess führen kann. Daher wird auch bei Ohrringen empfohlen, einen professionellen Piercer aufzusuchen.

Was sollte man beachten?

Egal ob Bauchnabelpiercing oder Brustwarzenpiercing, jede Art dieses Körperschmucks stellt einen Eingriff dar, der letztendlich auch die Gefahr von Entzündungen birgt. Daher ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass der Piercer mit sterilen Instrumenten arbeitet. Außerdem gehört auch eine ordentliche Pflege dazu. Die Einstichstelle muss regelmäßig gesäubert und desinfiziert werden. Es empfiehlt sich, nach einigen Wochen noch einmal bei dem Piercer vorstellig zu werden und das Piercing überprüfen zu lassen.

IMG: Vasiliy Koval – Fotolia

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