Aus dem Schatten ihres Vaters Paul McCartney konnte Stella McCartney schnell heraustreten und sich als renommierte Modedesignerin schnell einen eigenen Namen machen.

Stella McCartney, Jahrgang 1971, machte schon mit ihrer Abschlusskollektion ihres Studiums im Jahre 1995 Furore. Keine geringeren, als ihre Freundinnen und Topmodels Naomi Campbell und Kate Moss präsentierten damals ihre Mode. Mit der Kollektion selbst fand große Anerkennung und wurde bald von namenhaften Händlern aufgekauft. Unmittelbar nach Beendigung des Studiums brachte Stella McCartney ihr eigenes Label auf den Markt. Nur zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss legte sie einen Karriere-Senkrechtstart hin: sie wurde zur Chefdesignerin des französischen Modehauses Chloé ernannt. Somit wurde sie die Nachfolgerin von Karl Lagerfeld, dem einflussreichsten und wichtigsten Designer unserer Zeit. 2001 verließ McCartney jedoch das Modehaus und wagte den Relaunch ihres eigenen Labels „Stella McCartney“, diesmal in Kooperation mit Gucci. Wichtig ist auch, dass bei keiner ihrer Kollektionen die aktive Tierschützerin Pelz oder Leder verwendet. Über ihre eigenen Kollektionen hinaus hat Stella McCartney auch Kooperationen mit verschiedenen Künstlern initiiert, unter anderem mit Gary Hume, David Remfry, Robert Crumb und Jeff Koons. Zusätzlich entwarf sie Fitnesskleidung für Adidas sowie eine Sonderkollektion für H&M und verschieden Parfüms.
Mittlerweile ist „Stella McCartney“ natürlich längst ein unabhängiges Label. Und ihre Mode besitzt etwas, was auf den Laufstegen in Paris und Mailand leider viel zu selten vorkommt: Viele ihrer Entwürfe sind von Humor durchsetzt. Ein Beispiel dafür sind die Ballonkleider für den Sommer 2007, die aussehen wie Ganzkörper-Puffärmel.

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