Roher Fisch und Algen – was vielen vor Jahren noch ungenießbar erschien, ist heute in edlen Röllchen als Sushi zum großen Trend in Deutschland geworden.

Sushi ist zwar Fastfood, jedoch um einiges deliziöser, gesünder und voll allem teurer.
Die kleinen Reishäppchen mit Lachs, Thunfisch, Garnelen, Avokado oder Gurke, die in Japan eine Jahrhunderte alte Tradition haben, lassen immer mehr europäischen Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen. Sushi-Bars sprießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden und die Schickeria von Berlin, München und Hamburg isst die Makis und Nigiris gerne bei Empfängen und Partys. Was kaum einer weiß ist, dass Sushi ursprünglich als Konservierungsmethode für Fisch entstand. Der Fisch wurde gesalzen und in gekochtem Reis, der als Schutzschicht

diente, in Erdlöchern eingelegt, wo er fermentierte und dadurch die Fäulnis verhindert wurde. Der Reis wurde nachher jedoch weggeworfen. Vermutlich entdeckte man in Notzeiten, dass auch der Reis durchaus noch genießbar und wohlschmeckend war. Die heutige Form des Sushi entstand im heutigen Tokio, wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde und heute als Nigiri bekannt ist. Sushi wird kalt gegessen und meist auf Holzplatten angerichtet und zusammen mit einer Schale Sojasauce (Shoyu) etwas grünem Meerrettich (Wasabi) und eingelegtem Ingwer (Gari) serviert. Stilecht isst man natürlich mit Stäbchen oder auch schon mal mit den Fingern.

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