„Skylon“ nennt sich das ferngesteuerte Raumschiff, welches schon bald kommerzielle Ausflüge ins All ermöglichen soll. Der Traum von einem Flug ins Universum rückt somit auch für Privatreisende immer näher.

Das Skylon, welches zur Zeit von dem britischen Unternehmen Reaction Engines Limited in Zusammenarbeit mit der britischen Raumfahrtbehörde und verschiedenen privaten Zulieferern entwickelt wird, soll künftig im Grunde als Transportschiff für Weltraummissionen dienen, wobei jedoch auch eine kommerzielle Nutzung angedacht ist, die es Privatpersonen ermöglichen soll, ins All zu fliegen. Ein lang gehegter Wunschtraum vieler Menschen gerät somit in greifbare Nähe und könnte schon bald zur Realität werden.

Das Skylon-Raumschiff – Neue Technik und Innovationen

Ein neuartiger Hybrid-Antrieb soll es dem Skylon ermöglichen, wie ein herkömmliches Flugzeug von einem Flughafen aus zu starten, ohne dass eine spezielle Rampe oder extra Schubraketen verwendet werde müssen, wie sie bei den Space-Shuttles der NASA zum Einsatz kommen.

Das sogenannte Hybrid-Jet-Raketenantriebssystem lässt das Raumschiff zunächst wie ein Flugzeug abheben und transportiert den Skylon mit einem normalen Jet-Antrieb bis an den Rand der Atmosphäre. Dort angelangt wird dann ein Raketentriebwerk eingeschaltet, welches für die nötige Schubkraft Richtung Weltall sorgen soll. Im Gegensatz zu bisherigen Space-Shuttles liegt der Vorteil beim Skylon hierbei darin, dass keine Raketenteile abgeworfen werden müssen, was mögliche Risiken und Gefahrenquellen deutlich minimiert.

Dank einer Keramikverschalung dringt das Skylon-Raumschiff nach dem Weltraum-Flug wieder ohne Probleme in die Erdatmosphäre ein und soll anschließend nach einer kurzen Wartung bereits wieder startbereit sein. Dies würde eine ganz neue Ära der Raumfahrt einläuten und ausgesprochen günstigere Wetlraumflüge möglich machen.

Urlaub mal anders – Reisen ins Weltall

Bislang belaufen sich die Entwicklungskosten bereits auf rund 10 Milliarden Euro. In Zukunft sollen dann 70 bis 90 Skylon-Exemplare an Interessierte verkauft werden und möglicherweise gewinnbringend genutzt werden. Für viele Super-Reiche könnte somit eine ganz neue Art der Freizeitgestaltung und des Reisens entstehen, welche alles bisher Dagewesene deutlich in den Schatten stellen dürfte.

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