Der Körper regeneriert sich im Schlaf. Das wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden, sondern auch auf unsere Leistungsfähigkeit aus. Wir verraten Ihnen, welche Prozesse im Körper ablaufen und wie Sie fit und ausgeruht in den neuen Tag starten.

Gesunder Schlaf: Das passiert in unserem Körper

Wann unser Körper eine Mütze Schlaf benötigt, weiß er ganz genau! Brauchen wir eine Ruhephase schüttet er das Hormon Melatonin aus und unser Körper wird auf Sparflamme geschaltet. Im Klartext heißt das:

• Der Blutdruck sinkt,
• Atmung und Puls werden flacher und
• die Körpertemperatur fällt leicht ab.

Während es bei den meisten Menschen einer Einschlafzeit zwischen fünf und dreißig Minuten zum Einschlafen bedarf, geht das Einschlafen als solches ganz fix. Im Gehirn werden dabei chemische Substanzen freigesetzt, das Bewusstsein daraufhin abgeschaltet. Jede Nacht laufen außerdem mehrere Schlafzyklen ab, die aus Non-REM-Phasen und REM-Phasen bestehen.

REM bedeutet „Rapid Eye Movement“ und setzt meist in der zweiten Hälfte der Nacht ein. In dieser Phase träumen wir und unsere Lider bewegen sich schnell. Wir verarbeiten Geschehenes, während sich unser Gehirn erholt.

Tipps für einen erholsamen Schlaf – ohne Schäfchen zählen

1. Das richtige Schlafzimmer

Für einen erholsamen Schlaf sollte das Schlafzimmer ruhig gelegen, dunkel und nicht zu warm sein. Eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad gilt als optimale Schaftemperatur.

2. Geeignete Matratze wählen

Die ideale Matratze sollte weder zu weich noch zu hart sein und sich den Bedürfnissen des Nutzers anpassen. Der Körper wird so an den richtigen Stellen gestützt.

3. Das richtige Bett

Für einen gesunden Schlaf ist auch die Art, wie wir uns betten nicht unerheblich. Hochwertige Luxusbetten, wie die von Schramm sorgen durch ihr stilvolles Design nicht nur für ein Wohlfühl-Ambiente im Schlafzimmer. Die hochwertigen Matratzen, die das Unternehmen ebenfalls anbietet, werden in reiner Handarbeit gefertigt.

4. Auf schwere Speisen am Abend verzichten

Auf reichhaltiges Abendessen sollte ab zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen verzichtet werden. Besser sind leichte Mahlzeiten, die zwischen 18 und 20 Uhr eingenommen werden.

5. Verzicht auf Licht und elektronische Geräte

Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrem Schlafzimmer möglichst dunkel ist. Straßenlaternen, Licht aus dem Flur, aber auch Standby-Lichter elektronischer Geräte können sich negativ auf die Qualität des Schafs auswirken. Der Grund: Der Wechsel zwischen Tageslicht und Dunkelheit ist entscheidend für die Melatoninproduktion.

Mobiltelefon und Laptop gehören auch nicht ins Bett – zumindest nicht, wenn Sie kurz danach schlafen wollen. Das blaue Licht, das viele der Geräte per Display ausstrahlen, verhindert die Produktion und Ausschüttung des Schlafhormons. Außerdem lässt es sich ohne diese Geräte viel besser entspannen und auf den Schlaf einstellen.

6. Bewegung und frische Luft

Nicht jeder kann direkt nach dem Sport ins Bett gehen und schläft umgehend ein. Für die meisten eignet sich aber beispielsweise Yoga oder ein Abendspaziergang als Entspannungsmöglichkeit vor der Bettruhe. Der Körper bekommt nach einem langen Tag noch mal Bewegung. Das ist gerade bei Menschen, die viel im Sitzen arbeiten, gut. Außerdem wird das Blut wird mit Sauerstoff angereicht – gut zum späteren Einschlafen.

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Schlafzimmer gut temperiert und gelüftet ist. Empfohlen wird eine Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Zu warme Heizungsluft trocknet unsere Atemwege aus und sorgt dadurch für einen unruhigen Schlaf. Nehmen Sie lieber eine dickere Decke anstatt im Winter die Heizung hochzudrehen.

Wie viel Schlaf benötigt der Körper?

Doch wie viel Schlaf braucht ein Mensch nun eigentlich, um wirklich ausgeruht zu sein? Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht. Während Babys beispielsweise 16 Stunden am Tag schlafen, befinden sich Jugendliche gute 9 Stunden im Land der Träume. Erwachsene benötigen meist 7 bis 8 Stunden Schlaf, um ausgeruht zu sein. Einige fühlen sich dagegen aber auch schon nach 6 Stunden putzmunter. Das Schlafbedürfnis ist somit abhängig von Alter und Anstrengung des Tages und fällt bei jedem Menschen anders aus. Wann unser Körper Schlaf benötigt, weiß er aber ganz genau. Wenn die Augen brennen und Konzentrationsschwäche einsetzt, dann sind dies in der Regel deutliche Anzeichen dafür, dass das Bett ruft.


Fotocredit: Pixabay, 2537324, xiangying_xu

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