2003 gründeten die Berliner-Jungdesignerinnen ihr eigenes Modelabel „Kaviar Gauche“. Auf einer Guerilla Fashionshow präsentierten die zwei Designerinnen erstmals Ihre Kollektion in der Öffentlichkeit.
Hollywoodstars wie Charlize Theron und Brittany Murphy gehören zu den bekannten Fans der Designermode für Damen. Aber auch deutsche Stars wie Heike Makatsch und Marie Bäumer gehören zum festen Kundenstamm von „Kaviar Gauche“.
Das modische Konzept der Marke erscheint simple: Kaviar Gauche möchte sich nicht dem neusten Trends beugen. Die beliebten IT-Bags der Kaviar Gauche Kollektion unterliegen der schöpferischen Idee konzeptionelle, feminine Avantgarde zu kreieren. Die Kollektion von Kaviar Gauche ähnelt dem Modesdesign von Stella Mc Cartney.
Ein häufig gewähltes typische Stilelement der Jungdesignerinnen ist die Übertragung von Taschenelementen auf die Kleidung, und typische Details von der Designer Kleidung werden auf die Designer Tasche übertragen.
Kleider in Schwarz, Beige, Nude und Flieder von Kaviar Gauche
Die Schnitte und Designs sollen vor allem alltagstauglich, aber raffiniert und exklusiv sein. Die Mode von Kaviar Gauche ist trotzdem feminin und elegant und erinnert überhaupt nicht an steife Damenbekleidung. [...mehr]
Um meine Garderobe für die kommende Saison - eigentlich ist sie ja kalendarisch schon da - die passende Garderobe in meinem begehbaren Wandschrank zu haben, habe ich noch ein bisschen nach Kollektionen gestöbert: Chloé gefällt mir sehr gut.
Die romantische Mode, wenn auch in grau, beige und schwarz wartet mit schönen, teils verspielten Details auf. Mit überraschend farbigen Accessoires dazu macht die Kollektion mir richtig Spaß.
Das Label gibt es seit 1952 und so illustre Designer-Größen wie Stella McCartney und auch mein viele Ringe tragender Lieblings-Designer Karl Lagerfeld (1966 und später noch einmal 1993) schwangen schon Zeichenstift und Schere für Chloé.
Die Zeitschrift Elle hat eine kurze Label-Biographie zusammengestellt, der neueste Chef-Designer ist seit 2006 der Schwede Paulo Melim Andersson.
Die feminine Mode mit anschmiegsamen Stoffen, Spitze und Volants, hier und da ein bisschen asymmetrisch gefällt mir ausgesprochen gut.
Über Stella McCartney haben wir anderer Stelle hier schon berichtet, hier ein Video zu ihrer Herbst-Kollektion 2008.
Mir persönlich ist das alles zwar ein wenig zu trist, weil zuviel grau und dunkel ist ein bisschen beige-gold. Ich habe gerne mehr farbliche Akzente, aber die Kombination macht ja den Unterschied. Aber ganz definitiv ist mir das meiste des Gezeigten zu kurz und zu dünn, falls es mal wirklich kalt werden sollte - andererseits sieht sowas natürlich besser aus, wenn man aus der Luxus-Limousine steigt im kurzen Rock mit hohen, mit Pelz besetzten Stiefeln. Aber ich gebe gerne zu, mir liegt Vivienne Westwood etwas mehr…
Dennoch - ich bin zwar Luxusfan, aber ich mag es auch warm
Aus dem Schatten ihres Vaters Paul McCartney konnte Stella McCartney schnell heraustreten und sich als renommierte Modedesignerin schnell einen eigenen Namen machen.
Stella McCartney, Jahrgang 1971, machte schon mit ihrer Abschlusskollektion ihres Studiums im Jahre 1995 Furore. Keine geringeren, als ihre Freundinnen und Topmodels Naomi Campbell und Kate Moss präsentierten damals ihre Mode. Mit der Kollektion selbst fand große Anerkennung und wurde bald von namenhaften Händlern aufgekauft. Unmittelbar nach Beendigung des Studiums brachte Stella McCartney ihr eigenes Label auf den Markt. Nur zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss legte sie einen Karriere-Senkrechtstart hin: sie wurde zur Chefdesignerin des französischen Modehauses Chloé ernannt. Somit wurde sie die Nachfolgerin von Karl Lagerfeld, dem einflussreichsten und wichtigsten Designer unserer Zeit. 2001 verließ McCartney jedoch das Modehaus und wagte den Relaunch ihres eigenen Labels “Stella McCartney”, diesmal in Kooperation mit Gucci. Wichtig ist auch, dass bei keiner ihrer Kollektionen die aktive Tierschützerin Pelz oder Leder verwendet. Über ihre eigenen Kollektionen hinaus hat Stella McCartney auch Kooperationen mit verschiedenen Künstlern initiiert, unter anderem mit Gary Hume, David Remfry, Robert Crumb und Jeff Koons. Zusätzlich entwarf sie Fitnesskleidung für Adidas sowie eine Sonderkollektion für H&M und verschieden Parfüms.
Mittlerweile ist “Stella McCartney” natürlich längst ein unabhängiges Label. Und ihre Mode besitzt etwas, was auf den Laufstegen in Paris und Mailand leider viel zu selten vorkommt: Viele ihrer Entwürfe sind von Humor durchsetzt. Ein Beispiel dafür sind die Ballonkleider für den Sommer 2007, die aussehen wie Ganzkörper-Puffärmel. [...mehr]