Mechanische Uhren werden bereits seit dem 13. Jahrhundert genutzt, um die Zeit zu messen. Waren es zum Anfang vor allem größere Stücke, wurden diese im Laufe der Zeit immer kleiner, bis sie auch in die Jackentasche passten.
Gerade alte Uhren faszinieren durch ihre Mechanik und die technische Leistung, die hier im 15-18. Jahrhundert erbracht wurde.
Aus diesem Grund gelten antike Uhren, und zwar sowohl Taschenuhren wie auch Chronografen und Armbanduhren aus den verschiedensten Epochen als Sammlerstücke, deren Wert sich sowohl am Alter wie auch am Zustand der jeweiligen Uhr orientiert. Besonderheiten einer Uhr, zum Beispiel ein Läutwerk oder ähnliches können den Wert nochmals steigern.
Kaufen kann man Sammleruhren sowohl beim spezialisierten Händler, der meist noch über eine eigene Werkstatt verfügt und die Uhren daher entsprechend reparieren kann als auch auf dem Flohmarkt, wo diese vielfach bei Haushaltsauflösungen angeboten werden.
Wer hier eine wertvolle Uhr findet, diese repariert und säubert, kann unter Umständen einen hohen Gewinn verzeichnen.
Da sich der Wert der Sammleruhren, wie oben beschrieben, am Alter orientiert, gewinnen sie zunehmend an Wert, je länger sie aufbewahrt werden.
Allerdings müssen die Uhren dann von Zeit zu Zeit gereinigt und ggf. repariert werden, um deren Wert auch zu erhalten.
Um die richtige Uhr auszuwählen, die im Laufe der Zeit dann an Wert gewinnt und somit eine Rendite erwirtschaftet, ist viel Fachwissen notwendig. Um sich dieses jedoch anzueignen, muss man sich für Uhren, deren Entstehung und Mechanik stark interessieren. Sofern dieses Interesse nicht in vollem Umfang vorhanden ist, sind Uhren wohl nicht das richtige Sammlerobjekt.
Generell kann man sagen, dass Sammleruhren zwar schön anzuschauen, für die Kapitalanlage aber für die meisten Anleger eher weniger geeignet sind.

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