Essen und Trinken im Goldrausch.

Midas war König von Phrygien, sagt die Mythologie und er hatte einen Wunsch bei einem Gott frei. Wie das mit den Wünschen so ist, das kann auch nach hinten losgehen. Midas wünschte sich, dass alles, was er berühre, zu Gold werden möge. Er hielt das für eine gute Idee, stellte jedoch schnell fest, dass er nun zum Verdursten und verhungern verurteilt war, denn ALLES verwandelte sich in Gold, das Brot, der Wein…Nun wünschte er sich sehnlichst die Befreiung von dieser Gabe, was ihm auch gewährt wurde.

Solche Probleme sind ja heute eher selten geworden ;), aber wer einen Hauch Midas und Luxus möchte, für den gibt es feinstes 24-karätiges essbares Blattgold.

Dessert mit Blattgold gefällig? Es gibt ja auch diverse Getränke mit Goldflocken, wie das herkömmliche Danziger Goldwasser, aber auch Sekt oder Tee. Zum Beispiel Magic Gold, der anlässlich eines Jubiläums Premium-Teemarke kreiert wurde und eine edle Komposition aus schwarzem Tee, Rosenblättern, Safran und echtem Blattgold ist und als »Botschafter« der Freundschaft zwischen der arabischen und der europäischen Kultur gedacht ist, dabei ist diese Teemischung speziell dem Emirat Abu Dhabi gewidmet.

Blattgold hat keinen Eigengeschmack, sieht einfach edel aus und wirkt luxuriös. Es wird meistens erst zur Dekoration auf die Speisen gebracht, wobei man da auf die Farbzusammenstellung achten sollte, auf Rot beispielsweise wirkt Gold besonders prunkvoll 😉
Man kann das Blattgold aber durchaus bei Gebäck schon vorm Backen aufbringen, das Gold verändert sich dadurch nicht.
Wer es selbst mal ausprobieren mag, man bekommt das essbare Blattgold am einfachsten im Internet oder in manchen Feinkostläden. Es wird mit einem feinen und weichen Pinsel auf das Essen aufgebracht.

Wo Geld keine Rolle spielt, gönnt man sich gerne mal den Eisbecher „The Grand Opulence Sundae“ im Serendepity 3 in New York City. Eine 1000-$-Kreation mit so zauberhaften Zutaten wie Vanille aus Tahiti und Madagaskar, rarer Chuao Schokolade, exotischen kandierten Früchten, Trüffeln und Marzipan-Kirschen und weiteren geheimnisvollen Beigaben wie goldenem Kaviar und…und …und. Überzogen mit Blattgold, aus einer Kristallschale mit einem Goldlöffel zu essen, aber davon darf man nichts mit nach Hause nehmen 😉 Ich warte ja noch darauf, dass es sowas aus dem heiligen Gral gibt…

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